
Karin Ganatschnig"Ich befinde mich jeden Tag an einem anderen Ort, in einem anderen Land,
lebende Salzburger Künstlerin Die Künstlerin lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen
in St.Margarethen im Lungau.
Nach dem Abschluss der Pflichtschule 3-jährige Konditorlehre in Salzburg. Mitglied beim Tennengauer Kunstkreis Dr. Anton Gugg - Kulturamt der Stadt Salzburg - über Karin GanatschnigFarbe bleibt das größte Abenteuer"Das mächtigste Potential an gestalterischen Möglichkeiten hat sich Karin Ganatschnig vergleichsweise sehr lange aufgespart. Es gibt ja Malerinnen,
die sich gleich kopfüber in die Farbe stürzen, ein koloristisches Bachanal veranstalten und nach kurzer Zeit des Berauschtseins von üppigen Ergüssen
aus Töpfen und Tuben enttäuscht und ernüchtert sind über schnell erloschene Kräfte. Natürlich ist der unreflektierte Umgang mit dem Farbelement die
größte Versuchung, aber auch die größte Gefahr für junge Künstler. Sehr oft wird gleich zu Beginn einer Karriere zuviel Pulver verschossen, verpufft
die Möglichkeit zu Entwicklungen in spektakulären Initialwerken. Karin Ganatschnig vertraut nicht blindlings den eigenen Emotionen. Sie sichert jeden Griff an den Realitäten des konkreten Malvorganges ab. Nur so kann sie sich letztlich ihren musikalischen Inspirationsquellen, ihrem Hang zu Vision und Poesie hingeben. Klang und Rhythmus sind für sie wichtig, das Schweben zwischen Traum und Wirklichkeit, archäologisch erkundeter Vergangenheit und Zukunftsvorstellungen. Mit ihrer inzwischen reich instrumentierten, freien Malerei möchte sie "abheben", andere, aufregende Räume öffnen. Sie kann es wagen, weil sie auf sicherem Boden steht und Sinn für konkrete Verarbeitung von Materialien hat. Karin Ganatschnig ist heute bei der Farbe als zentrales Medium angekommen. Sie weiß, dass in dem uralten Akt des Malens noch immer das größte Abenteuer stecken kann. Vorsichtig hat sie sich dem Vulkan der Farbigkeit genähert, nicht ohne immer wieder die Beziehung zur "gefühlten" Wirklichkeit, zur nahen, identifizierbaren Welt zu suchen. Diese Spannung ist noch lange nicht erschöpft und verspricht immer neue Variationen des Bildlichen." |
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